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Köln, 24. Oktober 2018 – Menschen mit hohem Risiko einer HIV-Infektion können sich mit der HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) gezielt medikamentös vor der Immunschwächekrankheit schützen. Da es sich um eine präventive Intervention handelt, wird die PrEP in Deutschland bislang nicht von den Krankenkassen übernommen, und muss von den Anwendern selbst bezahlt werden. Auch wenn sich dies nun im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes ändern und die PrEP voraussichtlich Mitte 2019 eine Kassenleistung werden soll, möchte das Blisterzentrum Kölsche Blister unterstützt durch seinen Kooperationspartner ein Zeichen setzen und dem hohen Bedarf an PrEP durch eine Preisreduktion um 20% auf einen Abgabepreis von 40 Euro pro 28 Tage Blister gerecht werden. Neben den gesetzlich Versicherten, die mit einer baldigen Kostenübernahme rechnen können,  werden zukünftig Privatpatienten, Selbstzahler und Nichtversicherte ebenfalls von dem gesenkten Preis profitieren und so die Möglichkeit für einen erleichterten Zugang erhalten.


Zum Zeitpunkt der ersten Zulassung eines Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil – Präparates zur PrEP in Deutschland im Jahr 2016 lagen die Therapiekosten bei über 800 Euro pro Monat. Somit war der Zugang zur PrEP nur einem limitierten Personenkreis möglich. Viele Interessierte besorgten sich daher nicht in Deutschland zugelassene Medikamente zur PrEP unkontrolliert über das Internet.
Um betroffenen Personen mit einem hohen HIV-Ansteckungsrisiko einen sicheren und von Ärzten begleiteten Zugang zur PrEP zu ermöglichen und damit Neuinfektionen zu verhindern, startete vor über einem Jahr die Kölsche Blister GmbH in Zusammenarbeit mit Hexal ein Projekt, das es den teilnehmenden Apotheken erlaubt, Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil HEXAL 200 mg/245 mg Filmtabletten zur PrEP kostengünstig (28 Filmtabletten zu einem Preis von ca. 50 Euro) abzugeben. Die teilnehmenden HIV-kompetenten Apotheken verpflichteten sich im Rahmen des Projektes zu einer umfassenden Aufklärung der Anwender zur PrEP. Dieses Angebot wurde breit genutzt. Die begleitende PRIDE-Studie zeigte, dass seit Start des Projektes die Zahl der PrEP-Nutzer rasant gestiegen ist. Deutschlandweit wird eine Zahl von über 4.500 Nutzern angenommen, die überwiegende Mehrheit wird im Rahmen des Projektes versorgt.

Die Zahl der potenziellen Anwender könnte Schätzungen zufolge jedoch weit höher liegen. Daher hat die Kölsche Blister in Zusammenarbeit mit Hexal nach Wegen gesucht, es teilnehmenden Apotheken zu ermöglichen, Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil HEXAL 200 mg/245 mg Filmtabletten zur PrEP noch kostengünstiger abzugeben und damit einem größeren Personenkreis einen sicheren und von Ärzten begleiteten Zugang zur PrEP zu bieten.

Ab dem 1.11.2018 können die beteiligten Apotheken Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil HEXAL 200 mg/ 245 mg Filmtabletten zur PrEP gegen ärztliche Verschreibung verblistert in Einheiten à 28 Stück zu einem Preis von 40 Euro abgeben. Bei Fragen können Sie sich gern an die Kölsche Blister GmbH wenden!


Berlin/Köln - 20.07.2018: Die HIV/AIDS-spezialisierten Ärzte und Apotheker begrüßen die Entscheidung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) gesetzlich zu verankern. Erik Tenberken, Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft HIV- und Hepatitis-kompetenten Apotheken (DAH²KA): „Gesundheitsminister Spahn setzt das richtige Signal: Die PrEP ist eine große Chance für die HIV-Prävention in ... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]


Der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) vermisst im Entwurf des Koalitionsvertrages ein Bekenntnis zur flächendeckenden Arzneiversorgung durch individuelle Blister. Die im Entwurf erwähnte „Konzertierte Aktion Pflege“ böte die Möglichkeit hier ein Zeichen zu setzen. ... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]


Wie klappt´s mit der PrEP? Die Pille davor schützt gut und günstig vor HIV. Wer nimmt sie, wie wirkt sie, und wer hat´s erfunden? Der Stand der Dinge ... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]


Berlin - Die tägliche Dosis gegen HIV kommt in kleinen Plastikbeutelchen von der Rolle. Das Medikament zur Vorbeugung, das sich Interessierte lange Zeit bei fragwürdigen Quellen im Ausland bestellten, ist seit Oktober in Deutschland erschwinglicher.... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]


Seit 2016 sind sie in der EU zugelassen: PrEP-Medikamente, die verhindern sollen, dass HIV-Infizierte ihre Sexpartner anstecken. 1000 Rezepte sind in Deutschland eingelöst worden. Helfen die Pillen? ... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]


Berlin - Neue Daten haben es gerade erst wieder belegt: Deutschland gelingt es bisher nicht, die Zahl der HIV-Neuinfektionen pro Jahr zu senken. Mit Spannung beobachten Experten, ob die PrEP etwas bewirken kann. Die tägliche Dosis gegen HIV kommt... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]

Die HIV-Prophylaxe PrEP zum Preis von 50 Euro wird voraussichtlich ab November in zahlreichen weiteren Apotheken erhältlich sein. Dies erklärte heute der Kölner Apotheker Erik Tenberken auf Anfrage der Deutschen AIDS-Hilfe.
„Wir haben knapp 30 Apotheken auf der Warteliste“, sagt Tenberken gegenüber aidshilfe.de. „Sobald uns mehr Ware zur Verfügung steht, werden sie eingebunden.“
Tenberken, Inhaber der Birken-Apotheke in Köln, hatte im September ein Vertriebsmodell präsentiert, das die Abgabe eines Generikums der Firma Hexal zum stark verbilligten Preis ermöglicht - in ausgewählten kooperierenden Apotheken... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]

Für diese PrEP braucht der Patient ein Privatrezept „PrEP: Tenofovirdiproxil/Emtricitabin HEXAL 28 Tabletten zur Verblisterung“. Die Verblisterung wird bei „Kölsche Blister“ individuell für den Patienten durchgeführt, d.h. es dauert einige Tage, bis das Medikament geliefert werden kann. Die verblisterte PrEP ist vorraussichtlich ab Ende September (vorerst) nur in einigen wenigen Apotheken erhältlich... [Lesen Sie hier den gesamten Artikel]

Deutschlands Pflegeheime stehen erneut unter Beschuss. Ein zentraler Kritikpunkt ist die Medikation. Patientenindividuelle Blister versprechen Abhilfe, doch Apothekern werden Steine in den Weg gelegt. Jetzt machen sich Gerichte ...

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Die Preisbindung von Arzneimitteln, die von Apotheken patientenindividuell verblistert werden, war im März Thema des Bundesgerichtshofs. Aus dem Urteil folgerte man, dass Apotheke und auch der pharmazeutische Hersteller die Preise frei bestimmen könnten. Dem widersprechen nun ...

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Schon die erste Medikationsanalyse und die Umsetzung der Empfehlungen im interprofessionellen Team nutzen dem Patienten. Darüber hinaus lässt sich der Nutzen durch wiederholte Analysen und damit durch ein Medikationsmanagement steigern. Das sind die ersten Ergebnisse ...

Berlin - Für eine sichere Arzneimitteltherapie rät Karl-Josef Laumann (CDU) den Versicherten zu einer Stammapotheke. Aus Sicht des Patientenbeauftragten der Bundesregierung kann zudem das Verblistern helfen, Medikationsfehler in der Pflege zu vermeiden.

Berlin - Anlässlich des Deutschen Pflegetages, der am gestrigen Donnerstag begonnen hat, fordert der Bundesgesundheitsminister, Hermann Gröhe (CDU), eine rasche Pflegereform.

Berlin – In der vergangenen Woche veröffentlichte das Handelsblatt exklusiv die Ergebnisse einer Studie des Marktforschnungsinstituts IMS Health. Danach würden im deutschen Gesundheitswesen jährlich 19 Mrd. € ausgegeben, die bei ...

Berlin – Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Karl Lauterbach, kündigt an, dass er sich im Falle einer Regierungsbeteiligung ...

Rationierung bremst den Einsatz innovativer Medikamente, beobachtet Siegfried Hofmann. Das Thema Ärzte und Korruption schlägt in diesen Tagen Wellen. Und indirekt stehen die Arzneimittelhersteller mit am Pranger. ....

Ärzte verschreiben zu selten günstigere Generika - Das Gesundheitssystem kostet in allen Ländern der westlichen Welt Milliarden, und sogenannte Generika - wirkstoffgleiche Kopien bereits eingeführter Markenmedikamente - sollen diese Ausgaben reduzieren. Warum dieses Potential nicht ....

Berlin - Um seiner Forderung nach einer Vergütung für die patientenindividuelle Verblisterung Nachdruck zu verleihen, hat der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) eine Studie vorgelegt. Demnach könnten alleine Pflegeheime, die verblistern lassen, 160 Millionen Euro pro Jahr an Honoraren sparen.

Für Patienten mit HIV, die häufig verschiedene Arzneimittel einnehmen müssen, kann individuelles Verpacken der Medikamente - "Verblistern" genannt - eine entscheidende Hilfe sein.

Personalisierte Pillenverpackungen helfen Zeit sparen. In seiner Ausgabe vom 3. November 2009 berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" über das Blisterzentrum "Kölsche Blister".

Weniger Fehler, bessere Versorgung - das erhofft sich die AOK Bayern von der patientenindividuellen Neuverpackung von Medikamenten für Pflegeheimbewohner.

In der Sendung "Lokalzeit Köln" berichtet der WDR am 20.06.2009 über die "Kölsche Blister GmbH" und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem "Johanniter-Stift Köln-Poll" und der "Birken-Apotheke".

Das Fachmagazin "Die erfolgreiche Apotheke" berichtet in Ihrer Ausgabe 05/2009 über die "Kölsche Blister GmbH".

AOK Bayern startet Blister-Modellversuch.

In Ihrer Ausgabe vom 28. April 2009 berichtet die "Kölnische Rundschau" über das Blisterzentrum "Kölsche Blister GmbH".